Zu diesem Thema begrüßten wir am 30. September 2025 im Rahmen des zweiten Arendt-Kollegs Prof. Dr. Uwe Backes vom Hannah-Arendt-Institut zur Totalitarismusforschung der TU Dresden.

In seinem Vortrag umriss er die Geschichte des Instituts und bot Einblicke in die Arbeit eines Geisteswissenschaftlers, der im Sinne Hannah Arendts forscht, Archive durchforstet, Vergangenes aufarbeitet und dabei versucht, Antworten auf aktuelle gesellschaftliche und politische Phänomene zu geben. So wurden die Wahlergebnisse in Deutschland, der Krieg in der Ukraine oder auch die Wahlen in Polen exemplarisch thematisiert.

Zum Abschluss seines Vortrags hielt Backes noch einen flammenden Appell für das Lesen von Büchern anstelle des Zusammenfassens und -schreibens aus dem Internet. Ein Ratschlag, den hoffentlich viele der anwesenden Schülerinnen und Schüler beherzigen werden.

Auch wenn es an vielen Stellen sehr theoretsich zuging und wir uns vielleicht ein paar konkretere Antworten gewünscht hätten, so haben wir doch gelernt, dass eben auch das Aushalten von Unkonkretem dazugehört und eigenes Denken – ohne Geländer – in unseren Zeiten unabbdingbar ist.

 

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